
Hinweis: EMDR Coaching biete ich ab Mitte Oktober 2026 an
Wobei kann EMDR unterstützen?
Beispiele für Einsatzbereiche im Coaching:
Präsentations- und Auftrittsangst: Bei Vorträgen, Prüfungen, wichtigen Gesprächen oder auf der Bühne ruhiger und sicherer auftreten.
Leistungsblockaden: Vorhandene Fähigkeiten auch unter Druck besser abrufen können – im Beruf, im Sport oder auf der Bühne.
Umgang mit Rückschlägen: Belastende Fehler, Kritik, Niederlagen oder Misserfolge verarbeiten und wieder nach vorn schauen.
Selbstzweifel und innerer Druck: Versagensangst, Perfektionismus und deren Auslöser verstehen und bearbeiten.
EMDR-Coaching kann u. a. für Führungskräfte, Selbstständige, Sportler, Musiker und Menschen interessant sein, die in entscheidenden Situationen unter hohem innerem Druck stehen und dabei an innerer Sicherheit und Klarheit verlieren.

Was bedeutet EMDR?
Hinter der Abkürzung EMDR verbirgt sich ein effektiver, wissenschaftlich anerkannter Ansatz, der ursprünglich aus der Traumatherapie stammt:
Eye Movement Desensitization and Reprocessing – zu Deutsch: Augenbewegungs-Desensibilisierung und Neubewertung.
Für die Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung bei Erwachsenen ist EMDR in Deutschland als psychotherapeutische Methode seit 2006 wissenschaftlich anerkannt. Auch im modernen, zielgerichteten Coaching wird EMDR als ergänzende Methode eingesetzt, um nicht krankheitswertige Anliegen wie Auftrittsangst, Leistungsblockaden oder tief verankerte Verhaltensmuster zu bearbeiten und emotionalen Stress zu reduzieren.
Weitere Coachingthemen

Prokrastination und innere Blockaden: Du weißt, was zu tun wäre, schiebst wichtige Aufgaben jedoch immer wieder auf – besonders dann, wenn sie mit Bewertung, Verantwortung oder hohen Erwartungen verbunden sind.
Verlusterfahrungen und schwierige Phasen: Eine Trennung, ein beruflicher Rückschlag oder eine andere Verlusterfahrung wirkt emotional stärker nach, als du es dir wünschst. Bei normalen Trauer- und Verlustreaktionen kann Coaching dabei unterstützen, wieder Orientierung, Stabilität und Selbstfürsorge zu entwickeln.
Entscheidungen und Veränderungen: Eine wichtige Entscheidung oder ein bevorstehender Veränderungsschritt löst übermäßige Unsicherheit aus und hält dich davon ab, ins Handeln zu kommen.
Belastende Glaubenssätze: Innere Überzeugungen wie „Ich bin nicht gut genug“, „Ich darf keine Fehler machen“ oder „Ich werde scheitern“ stehen dir immer wieder im Weg.
"Dadurch konnte ich viele neue Perspektiven gewinnen und deutliche persönliche Fortschritte machen."
Ich habe mich von Andreas zu einem persönlichen und sehr komplexen Thema coachen lassen. Von Beginn an habe ich seine wertoffene Haltung und seine aufrichtige Sympathie als sehr angenehm empfunden. Dadurch entstand schnell eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der auch schwierige Aspekte ihren Platz hatten. Besonders beeindruckt hat mich die klare Struktur, mit der Andreas den Coaching-Prozess gestaltet hat. Jeder Termin war nachvollziehbar aufgebaut und zugleich flexibel genug, um auf meine aktuellen Anliegen einzugehen. Coaching-Modelle und Methoden hat er stets dosiert und sinnvoll eingesetzt – nie schematisch, sondern immer passend zu meiner Situation.
Ich kann Andreas jedem empfehlen, der sich ein professionelles, empathisches und wirksames Coaching wünscht.
Maria M.
Head of Communications
Ausführliche Anwendungsbereiche
Im Coaching wird EMDR vor allem dann eingesetzt, wenn rein kognitive Methoden, wie das reine Reden oder logische Analysieren, an ihre Grenzen stoßen. Das passiert oft, weil Stress oder Blockaden in unserem Nervensystem „feststecken“.
Indem ich Ansätze aus dem systemischen- und Mental Health Coaching mit EMDR-orientierten Methoden verbinde, entsteht ein integrativer Ansatz, der sowohl die rationale als auch die emotionale Ebene einbezieht.
Präsentationen und öffentliches Sprechen
EMDR kann dabei helfen, punktuelle Blockaden zu bearbeiten, damit du in entscheidenden Momenten klarer, ruhiger und handlungsfähiger bleibst.
Du bist fachlich gut vorbereitet – doch sobald alle Blicke auf dich gerichtet sind, steigt die Anspannung. Deine Stimme wird unsicher, du verlierst den roten Faden oder kannst dein Wissen nicht mehr so abrufen, wie du es eigentlich könntest.
EMDR-Coaching kann bei Präsentationsangst, Redeangst und belastenden Erfahrungen vor Publikum eingesetzt werden.
Typische Situationen sind:
-
Präsentationen und Vorträge
-
Prüfungen und Bewerbungsgespräche
-
Pitches und Kundentermine
-
Moderationen und öffentliche Auftritte
-
wichtige Meetings oder Videokonferenzen
Verantwortung, Grenzen und innere Sicherheit
Du möchtest klar und souverän auftreten, gerätst aber in bestimmten Situationen unter starken inneren Druck. Das kann im beruflichen Kontext passieren – etwa in Gesprächen, Entscheidungen oder Führungsverantwortung – aber auch im privaten Umfeld, wenn es darum geht, Grenzen zu setzen, Konflikte anzusprechen oder für die eigenen Bedürfnisse einzustehen.
Vielleicht fällt es dir schwer, Entscheidungen zu vertreten, wenn dir Widerstand begegnet, oder du spürst Angst vor Kritik, Ablehnung oder Enttäuschung anderer.
Typische Anliegen sind:
-
schwierige Gespräche im beruflichen oder privaten Umfeld
-
Konflikte und Konfrontationen
-
Entscheidungen unter Druck
-
Grenzen setzen und vertreten
-
Angst vor Kritik oder Ablehnung
-
Unsicherheit in einer neuen Rolle oder Verantwortung
-
das Gefühl, den Erwartungen nicht zu genügen
Stress, Erschöpfung und Burnout-Prävention
Du funktionierst im Alltag weiterhin – merkst aber, dass deine Energie nachlässt und Erholung immer schwerer fällt. Vielleicht kannst du auch nach Feierabend kaum abschalten, fühlst dich dauerhaft verantwortlich oder setzt dich selbst unter hohen Leistungsdruck.
Im EMDR-Coaching können belastende berufliche Erfahrungen, wiederkehrende Stressauslöser und innere Antreiber wie „Ich muss funktionieren“, „Ich darf keine Schwäche zeigen“ oder „Ich muss alles im Griff haben“ bearbeitet werden. Ziel ist es, vorhandene Ressourcen zu stärken und einen gesünderen Umgang mit Belastung zu entwickeln.
Typische Anliegen sind:
-
anhaltender beruflicher Stress und innere Anspannung
-
Schwierigkeiten, nach der Arbeit abzuschalten
-
hoher Leistungs- und Verantwortungsdruck
-
Perfektionismus und überhöhte Ansprüche an sich selbst
-
belastende Konflikte oder Erfahrungen am Arbeitsplatz
-
fehlende Abgrenzung und das Gefühl, ständig verfügbar sein zu müssen
-
der Wunsch, eigene Warnsignale früher wahrzunehmen
-
die Stärkung von Selbstfürsorge und innerer Widerstandskraft
Bühne und künstlerische Auftritte
In der Probe funktioniert alles – doch sobald Publikum, Bewertung oder eine Prüfung hinzukommen, verändert sich etwas. Die Anspannung steigt, die Konzentration lässt nach oder die Angst vor einem Fehler rückt immer stärker in den Vordergrund.
EMDR-Coaching kann Musiker, Sänger, Schauspieler und andere Kunstschaffende dabei unterstützen, Auftrittsangst und mentale Blockaden zu bearbeiten.
Typische Situationen sind:
-
Konzerte und Bühnenauftritte
-
Vorspiele und Auditions
-
Prüfungen an Musik- oder Kunsthochschulen
-
Angst vor Blackouts oder Fehlern
-
belastende Erfahrungen mit Kritik
-
kreative und mentale Blockaden
Sport und Wettkampf
Im Training kannst du deine Leistung abrufen – im Wettkampf gelingt es dir jedoch nicht zuverlässig. Vielleicht wirkt eine frühere Niederlage, ein entscheidender Fehler oder die Unsicherheit nach einer Verletzung noch immer nach.
Im Coaching kann EMDR eingesetzt werden, um solche belastenden Leistungserfahrungen zu bearbeiten und mehr innere Sicherheit für kommende Herausforderungen zu entwickeln.
Typische Anliegen sind:
-
starke Nervosität vor Wettkämpfen
-
Angst vor entscheidenden Situationen
-
mentale Blockaden bei bestimmten Bewegungsabläufen
-
wiederkehrende Fehler unter Druck
-
belastende Niederlagen oder Misserfolge
-
Unsicherheit beim Wiedereinstieg nach einer Verletzung
Wichtiger Hinweis - EMDR im Coaching
EMDR-Coaching und Coaching im Allgemeinen richtet sich an psychisch stabile Menschen mit persönlichen oder beruflichen Anliegen. Es ersetzt keine Psychotherapie.
Bei psychischen Erkrankungen, akuten Krisen oder klinischen Diagnosen ist eine entsprechende fachärztliche oder psychotherapeutische Behandlung erforderlich.
